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Bild Foto: spd

29. Mai 2021: Watermann neuer Schatzmeister der Niedersachsen-SPD / Schraps auf Listenplatz 9

Am Samstag fand der Landesparteitag der Niedersachsen-SPD in Hildesheim statt. Nachdem der Parteitag der Sozialdemokraten in den vergangenen Monaten bereits zweimal pandemiebedingt verschoben werden musste, konnten sich die Delegierten jetzt unter strengen Hygiene- und Abstandsvorgaben in der Halle 39 für die kommenden Monate aufstellen.

Auf dem umfangreichen Programm stand neben der inhaltlichen Diskussion allen voran die Vorstandswahl. Ministerpräsident und Landesvorsitzender Stephan Weil wurde erwartungsgemäß mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt (96,95 %). Das ist Weils bisher bestes Ergebnis. Ebenfalls wiedergewählt wurden als stellvertretende Vorsitzende Johanne Modder und Olaf Lies. Neu gewählt wurden Philipp Raulfs, Dr. Dörte Liebetruth und Dr. Carola Reimann als stellvertretende Vorsitzende. Zudem wurde die Landtagsabgeordnete Hanna Naber aus Oldenburg zur neuen Generalsekretärin gewählt.

Ebenfalls gewählt wurde der heimische Landtagsabgeordnete Uli Watermann als Landesschatzmeister der Niedersachsen-SPD. Watermann füllt die Position bereits seit einigen Monaten kommissarisch aus und freut sich auf die spannende und herausfordernde Aufgabe. „Die Niedersachsen-SPD ist nach wie vor eine starke und wichtige Bank in der niedersächsischen Parteienlandschaft. Bei der letzten Landtagswahl war die SPD stärkste Kraft, neueste Umfragen bestätigen dies. Diesem Anspruch möchten wir auch künftig gerecht werden. Ich freue mich deshalb an der Weiterentwicklung der Niedersachsen-SPD an dieser verantwortungsvollen Stelle mitwirken zu dürfen.“ Zuvor war Watermann bereits stellvertretender Landesvorsitzender. „Wir haben ohne Frage ein starkes Team im Landesvorstand der Niedersachsen-SPD, wir haben die richtigen Antworten auf die drängenden Fragen dieser Zeit und arbeiten bereits mit Hochdruck an der Kommunal- und Bundestagswahl im kommenden Herbst. Ich sehe uns insgesamt gut aufgestellt und blicke positiv in die Zukunft“, so Watermann.

Im Vorfeld des Parteitages fand zudem die LandesvertreterInnenversammlung statt. Diese Versammlung beschließt die Landesliste der SPD für die Bundestagswahl. Die Reihung der KandidatInnen aus den 30 niedersächsischen Bundestagswahlkreisen erfolgt nach einem u.a. auf den jeweiligen Mitgliederzahlen und Wahlergebnissen basierenden Berechnungssystem zwischen den vier SPD-Bezirken Hannover, Braunschweig, Weser-Ems und Nord-Niedersachsen. Jeder Bezirk legt im Vorfeld zudem eine eigene Reihung seiner KandidatInnen fest. Für den größten Bezirk Hannover führt Uli Watermann bereits seit vielen Jahren die Verhandlungen im eigenen Bezirk aber auch mit den Vorsitzenden der anderen Bezirke.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps wurde in diesem Zuge auf den sehr guten Platz 9 der Landesliste gewählt. „Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Genossinnen und Genossen. Ich verstehe den Listenplatz als Bestätigung meiner bisherigen Arbeit im Deutschen Bundestag. Nachdem der Wahlkreis 46 (Hameln-Pyrmont/Holzminden/Uslar & Bodenfelde) 2017 auf Platz 13 der Landesliste abgesichert worden war, ist der neuerliche Listenplatz für die gesamte Region ein gutes und wichtiges Zeichen, so Schraps. „Die Listenplatzierung bringt vor allem Sicherheit und Kontinuität für die gesamte Region und die Menschen hier. Für mich persönlich gilt jedoch ganz klar, dass ich meinen Wahlkreis erneut direkt gewinnen möchte. Die SPD vor Ort und auch ich werden zudem für ein starkes Zweitstimmenergebnis für unsere Partei kämpfen und damit eine möglichst breite Unterstützung für Olaf Scholz aus dem Weserbergland nach Berlin schicken“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete. Er sei überzeugt, dass Olaf Scholz als einziger der KandidatInnen das Format eines Kanzlers, das nötige Know-how, die Erfahrung und Durchsetzungsstärke habe, die es für dieses so wichtiges Amt brauche.

Aus Hameln-Pyrmont stehen zudem die SPD-Unterbezirksvorsitzende Barbara Fahncke aus Coppenbrügge sowie Heike Beckord aus Bad Pyrmont und Tomke Anne Meier aus Hameln ohne Wahlkreis auf der Landesliste.

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