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Bild Foto: SPD Hameln-Pyrmont

12. März 2020: SPD Hameln-Pyrmont übernimmt Verantwortung und verzichtet ab sofort auf herkömmlichen Wahlkampf mit direkten Kontakten

„Wir werden ab sofort auf jegliche Wahlkampfaktionen verzichten, die entweder mit größeren Menschenansammlungen verbunden sind oder die auf den direkten Kontakt zwischen uns als WahlkämpferInnen und den BürgerInnen abzielen“, erklärt die Vorsit-zende des SPD Unterbezirks Hameln-Pyrmont, Barbara Fahncke.

Damit werden insbesondere parteieigene Veranstaltungen und Wahlkampfstände jeglicher Art abgesagt. Der SPD Unterbezirk Hameln-Pyrmont reagiert damit auf die aktuelle Lage im Landkreis und dem gesamten Bundesgebiet. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und möchten selbst einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass sich die Verbreitung des Corona-Virus verlangsamt“, so Fahncke weiter.

Der Landratskandidat der SPD, Dirk Adomat, hatte diese Maßnahmen selbst in die Wege geleitet. „Selbstverständlich ist uns der persönliche und direkte Kontakt zu den Menschen sehr wichtig, aber Wahlkampf und parteitaktisches Verhalten haben jetzt hintenanzustehen. Der Schutz der Bevölkerung und der solidarische Gedanke haben für uns Priorität.“

Nichtsdestotrotz wird nach heutigem Stand die Stichwahl zur Landratswahl in Hameln-Pyrmont am Sonntag, den 22.03.2020 stattfinden. Die SPD wird die Zeit bis dahin dennoch intensiv nutzen und verweist auf andere Formen des Austauschs. „Man kann uns sowohl telefonisch als auch schriftlich per Post oder Email erreichen. Auch über die Sozialen Medien sind wir selbstverständlich weiterhin nahezu jederzeit ansprechbar“, so Dirk Adomat weiter. Neben den vielen Möglichkeiten der Kontaktaufnahme haben wir ab sofort eine Whats App Kontaktmöglichkeit für Text und Sprachnachrichten unter der Nummer 01602019541 eingerichtet. Über diese Nummer nehmen wir im Wahlkampf Nachrichten entgegen und beantworten diese schnellst möglich. Der Wahlkampf ist nicht zu Ende, wird von der SPD nun aber mit einem anderen Schwerpunkt geführt.

„Demokratie lebt von Beteiligung. Daher halten wir es für grundlegend, dass wir die Menschen hier dennoch aufrufen und ermuntern, ihr Wahlrecht zu nutzen, ihre Stimme abzugeben und mitzuentscheiden. Wenn Sie dies aus nachvollziehbaren Gründen nicht persönlich im Wahllokal machen möchten, können Sie schon heute ihre Stimme in ihrem Rathaus abgeben oder die Möglichkeit der Briefwahl in Anspruch nehmen“, betont Barbara Fahncke abschließend.

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