Neue Mehrheit im Kreistag: „Gemeinsam für die Kreisfamilie“: SPD und CDU schließen sich zu einer Mehrheitsgruppe zusammen
Die Kreistagsfraktion SPD – Anke Blume/FDP und die CDU-Fraktion schließen sich im Kreistag Hameln-Pyrmont unter dem Leitmotiv „Gemeinsam für die Kreisfamilie“ zu einer Mehrheitsgruppe zusammen.
Der Landkreis Hameln-Pyrmont steht vor tiefgreifenden demografischen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Herausforderungen. Um spürbar positive Veränderungen für die Bürgerinnen und Bürger herzustellen, bedarf es der Bereitschaft, große und zukunftsfeste Entscheidungen für den Landkreis zu treffen.
Um das zu erreichen, setzt die Gruppe aus SPD – Anke Blume/FDP und CDU auf einen engen und lösungsorientierten Austausch, der alle politischen Ebenen miteinschließt. Durch das Bündnis belegt die Gruppe 30 von 50 Sitzen im Kreistag Hameln-Pyrmont und stellt damit eine erfahrene und stabile Mehrheitsgruppe dar, die um den neuen Landrat Dominik Petters, der die spezifischen Interessen und Bedarfe der kreisangehörigen Kommunen genau kennt, ergänzt wird.
„Die Zukunftsaufgaben unseres Landkreises lassen sich weder durch kleinteilige Entscheidungen noch von oben herab lösen. Unser Anspruch ist ein echter Schulterschluss innerhalb der gesamten Kreisfamilie“, betont Hans-Ulrich Siegmund, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. „Gemeinsam mit dem neuen Landrat Dominik Petters und durch die Einführung einer jährlichen Kreiskonferenz bringen wir Kreistag, Kreisverwaltung sowie die Bürgermeisterinnen, Bürgermeister und Ratsspitzen der Städte und Gemeinden an einen Tisch. Ob bei der Bündelung von Bildungs- und Betreuungsstrukturen, gemeinsamen IT-Lösungen oder der Unterstützung kleinerer Bauverwaltungen – wir denken und handeln künftig konsequent interkommunal.“
Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Constantin Grosch hebt die Ansprüche an die Arbeitsweise im Kreistag hervor: „Getragen vom Respekt für unterschiedliche politische Traditionen sorgen wir für Verlässlichkeit, Handlungsfähigkeit und einen klaren Vorrang für sachbezogene Kommunalpolitik. Für den Kreistag bedeutet dieses Bündnis eine stabile Mehrheit der demokratischen Mitte, die das Ehrenamt wertschätzt, die Verwaltung konstruktiv begleitet und jeder Form von Extremismus eine klare Absage erteilt. Im engen Zusammenspiel zwischen unserer Mehrheitsgruppe, Landrat Dominik Petters und den Kommunen stellen wir das Weserbergland wirtschaftlich stark, lebenswert und zukunftssicher auf.“