Zum Inhalt springen

1. November 2005: Fazit: Nichts gewonnen- aber viel verloren

Gabriele Lösekrug-Möller MdB und stellv. Vorsitzende des SPD Landesverbandes Niedersachsen zum Personalvorschlag für den Generalsekretär der PV Sitzung vom 31.10.05:

Mich hat die Entscheidung des Parteivorstandes überrascht und ich bin sehr besorgt über die Entwicklung der kommenden Tage.
Meines Erachtens hätte der Parteivorstand respektieren müssen, dass die schwierigen Koalitionsverhandlungen für uns nur mit einem starken Franz Müntefering abgeschlossen werden können. Insofern haben die Mitglieder des Vorstandes ihre umfassende Verantwortung nicht hinreichend wahrgenommen. Ich bin auch enttäuscht darüber, dass es nicht gelungen ist einen einvernehmlichen Personalvorschlag zu entwickeln. Bisher ist die SPD so verfahren, dass der Vorsitzende das Vorschlagsrecht unangefochten ausgeübt hat. Hier wird nicht nur der Anschein erweckt, sondern es wird billigend in Kauf genommen, den Vorsitzenden zu beschädigen. Seit gestern Nachmittag haben mich viele Mitglieder der SPD angerufen und mir ihren Ärger mitgeteilt. Ich hoffe, dass wir eine akzeptable Lösung aus dieser schwierigen Situation erarbeiten können. Ich mache mich dafür stark.

Nächste Meldung: Pressemitteilung: Zukunft Wilhelmstraße

Alle Meldungen