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Bild Foto: Johannes Schraps

12. Januar 2021: Schraps (SPD): „Der Bund fördert den dritten Bauabschnitt der Instandsetzung von Schloss Hämelschenburg mit 866.000 Euro“

Der Bund fördert den dritten Bauabschnitt der Instandsetzung von Schloss Hämelschenburg mit 866.000 Euro. Die gesamten Baukosten belaufen sich auf 1.852.000 Euro.

Der heimische Bundestagabgeordnete Johannes Schraps (SPD) erklärt dazu: „Ich freue mich sehr, dass es mir gelungen ist, dass auch der dritte Bauabschnitt am Schloss Hämelschenburg eine Bundesförderung in Höhe von 866.000 Euro erhält. Der nunmehr geplante 3. Bauabschnitt bezieht sich auf den mittleren und nördlichen Flügel und damit auf den Rest des Schlosses. Bereits der erste und der zweite Bauabschnitt waren mit Mitteln aus dem Bundeshaushalt gefördert worden.

Anlässlich eines gemeinsamen Besuchs bei der Familie von Klencke mit dem Emmerthaler Bürgermeister Andreas Großmann hatte ich mir im April 2020 einen aktuellen Eindruck über die Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt machen können. Art und Umfang der Sanierung haben sich als notwendig erwiesen und können nun zügig fortgesetzt werden. Das haben auch die Gespräche mit den ausführenden Steinmetzen vor Ort gezeigt. Es ist deshalb gut, dass die weiteren Bauabschnitte nun zügig angegangen werden können.

Schraps weiter: „Das Schloss Hämelschenburg mit seinem Rittergut zählt zu den wichtigsten und schönsten Bauwerken der Weserrenaissance aus dem 16. Jahrhundert. Das Weserbergland ist eine beliebte Tourismusregion und das Schloss Hämelschenburg ein sehr wichtiger Multiplikator für die Region. Damit trägt das Vorhaben dazu bei, die Rolle der Region als Tourismus- und Kulturort sowie als Entwicklungsmotor in der ländlichen Region zu stärken. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, in der viele Menschen deutsche Urlaubsregionen noch mehr als Ferienziel entdecken, sind Investitionen in die heimischen Kulturdenkmäler besonders wichtig. Die Förderung ist ein wichtiges Signal für unsere Region.“

Der Bund stärkt gemeinsam mit den Ländern die kulturelle Infrastruktur der einzelnen Regionen in Deutschland und möchte damit auch abseits der Metropolen einen Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnisse leisten. Deshalb unterstützt die Staatsministerin für Kultur und Medien mit dem Programm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland" national bedeutende kulturelle Einrichtungen und Institutionen, die prägend für das nationale Kulturerbe sind.

Ausgestattet mit einem jährlichen Volumen von bis zu 20 Millionen Euro, bietet es den geförderten Einrichtungen seit 2020 vielfältige Unterstützung etwa für dringend notwendige Sanierungsarbeiten oder Neubauten, wobei Aspekte der Nachhaltigkeit - insbesondere zur Verbesserung des ressourcenschonenden Betriebs - besonders berücksichtigt werden.

Vorherige Meldung: Weihnachtsgruß unseres Landtagsabgeordneten Uli Watermann

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