Die vergangenen Tage haben wieder einmal gezeigt, welche Behinderungen und Zerstörung durch Starkregenereignisse in unserem Landkreis eintreten können.

Meteorologen warnen seit längerem, dass extreme Wetterphänomene aufgrund des menschengemachten Klimawandels häufiger werden. Aus diesem Grund hatte die SPD Kreistagsfraktion Anfang des Jahres 50.000 € zur Prävention von Schäden durch Starkregenereignisse beantragt. Mit diesen Geldern können Maßnahmen umgesetzt werden, die der Umwelt natürliche Wege des Wasserabflusses ermöglichen, wie z.B. durch die Renaturierung oder die Herrichtung von gezielten Sicker- und Überschwemmungsgebieten. "Wenn nun einige Politiker*innen der Opposition danach rufen, dass endlich was passieren müsse, frage ich mich: Wo waren diese vor nicht einmal drei Monaten? Damals lehnten alle Oppositionsfraktionen im Kreistag die Bereitstellung von Mitteln ab.", so der Fraktionsvorsitzende der SPD Constantin Grosch. "Nun sind die Städte und Gemeinden gefragt, diese Mittel abzurufen. Dabei muss mit Anliegern, der Landwirtschaft und Naturschutzverbänden zusammengearbeitet werden", betont Constantin Grosch. Der Landkreis erarbeitet hierfür eine Förderrichtlinie.

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