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16. August 2019: Johannes Schraps (SPD) zur Entscheidung der Weserministerkonferenz gegen den Bau einer Pipeline an Weser und Werra:

„Ich begrüße die Entscheidung der Weserministerkonferenz ausdrücklich, sich deutlich gegen den Bau einer Pipeline auszusprechen. Eine Pipeline war für uns nie eine zukunftsorientierte Lösung sondern nur eine Verlagerung des Problems. Mein Dank gilt allen beteiligten Akteuren auf kommunaler Ebene und auf Landesebene. Ohne die konsistente und hartnäckige Vertretung der Interessen der Flussanrainer wäre dieser Meilenstein hin zu einer besseren Wasserqualität unserer Flüsse nicht möglich gewesen.

Das Thema hat für viele Menschen in der Region eine große Bedeutung. Auch für das gesamte Weserbergland ist die Weser von enormer Bedeutung für die Wirtschaft, den Tourismus und für die Lebensqualität der Menschen in der Region. Es gibt weiterhin viel zu tun, um die bestehende Salzbelastung in der Weser zu reduzieren. Dafür wird auch weiter eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen Akteuren notwendig sein.“

Hintergrund: Das Thema „Weserversalzung“ begleitet und betrifft alle Weseranrainer bereits seit vielen Jahren. Während viele Flüsse in Deutschland durch vielfältige (Schutz-)Maßnahmen im Laufe der letzten drei Jahrzehnte wieder eine bessere Wasserqualität erreicht haben, bleibt die Weser ein versalzenes Sorgenkind. Die Salzbelastung gefährdet weiterhin die Gesundheit und die Lebensqualität der Anrainer. Auswirkungen sind ein stark angegriffenes Ökosystem und ein erhöhtes Risiko für ein Versalzen des Grundwassers.

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