Johannes Kahrs und Johannes Schraps (beide SPD) informieren sich vor Ort über den geplanten Dokumentations- und Lernort am Bückeberg:

 
 

Johannes Kahrs, der Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss und Johannes Schraps, der heimische Bundestagsabgeordnete haben sich am heutigen Mittwoch, den 09.05 2018, vor Ort am Bückeberg über den Dokumentations- und Lernort informiert. Zuvor kamen die beiden Bundestagsabgeordneten auch mit Landrat Tjark Bartels und Historiker Bernhard Gelderblom im Kreishaus zusammen.

 
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Bei dem Gespräch ging es unter anderem um eine mögliche Finanzierung für das geplante Erinnerungsprojekt am Bückeberg durch Bundesmittel. Als haushaltspolitischer Sprecher ist Johannes Kahrs direkt in die Haushaltsverhandlungen des Bundestages eingebunden.

Nach dem Treffen erklärt Johannes Kahrs: " Ich habe mich über die Einladung von Johannes Schraps sehr gefreut und finde, dass ein solches Projekt mit dieser historischen und bundesweiten Bedeutung gemeinsam durch Bund, Land und Kommune finanziert werden sollte."

Schraps ergänzt: "Mit Johannes Kahrs hat sich unser wichtigster Haushaltspolitiker vor Ort einen Einblick über das geplante Dokumentationszentrum am Bückeberg verschafft. Es ist verantwortungsvolle Haushaltspolitik, sich die Projekte anzuschauen, die man möglicherweise fördert. Wir haben die Möglichkeit einer finanziellen Beteiligung des Bundes besprechen können und ich werde mich gemeinsam mit meiner Fraktion dafür einsetzen, dass der Bund das Projekt mitfinanziert. Der Bundestag wird Anfang Juli den Bundeshaushalt für 2018 und 2019 beschließen. Ich bin mir sicher, dass auch die anderen Mitglieder im Haushaltsausschuss des Bundestags die bundespolitische Bedeutung des Erinnerungsortes Bückeberg sehen."

Historiker messen dem Gelände der Reichserntedankfeste am Bückeberg bei Hameln eine Bedeutung als historischer Erinnerungsort auf nationaler Ebene bei. Es gehöre neben dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, den Ruinen des KdF Seebades Prora auf Rügen und dem einstigen Reichssportfeld Berlin zu den wenigen noch bestehenden Orten, an denen die Nationalsozialisten um Zustimmung in der Bevölkerung warben und die Volksgemeinschaft manipulativ inszenierten, um den "Führer-Mythos" zu etablieren.

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