Johannes Schraps besucht SoVD in Holzminden zum Thema unabhängige Teilhabeberatung

 
 

Der heimische Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps hat den SoVD Kreisverband Holzminden in seinen neuen Räumlichkeiten besucht. Er konnte sich davon überzeugen, dass die aus Bundesmitteln geförderte unabhängige Teilhabeberatung nun gut anlaufen kann. Zudem nahm er an einer Sozialberatung teil, um Eindrücke von der Arbeit des SoVD zu gewinnen.

 
 

In der Holzmindener Karlstraße hatte der SoVD-Kreisverband im vergangenen Jahr neue Räumlichkeiten bezogen. In den hellen, freundlichen Räumen kam der Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps nun mit dem 1. Kreisvorsitzenden Detlef Schomburg und Schriftführer Hermann Schlieker zu einem Gespräch zusammen. Nach einem kurzen Rundgang zeigte sich Schraps beeindruckt von den neuen räumlichen Möglichkeiten und vom ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder, die über 700 Arbeitsstunden investiert haben.

Mit 4200 Mitgliedern ist der Kreisverband Holzminden eine der mitgliederstärksten Abteilungen des Sozialverbandes in Niedersachsen. Vorsitzender Detlef Schomburg machte deutlich, welche wichtige Rolle insbesondere die Sozialberatung für den Landkreis Holzminden spielt. Der Abgeordnete dazu: „Ich finde es besonders wichtig, dass eine Erstberatung auch dann stattfindet, wenn man kein Mitglied im SoVD ist.“ Im Anschluss an das Gespräch durfte Schraps mit Einverständnis des Betroffenen an einer Sozialberatung teilnehmen und konnte sich davon überzeugen, dass sich der SoVD mit seiner Sozialberaterin Gudrun Antemann selbst schwierigsten Fällen annimmt.

Schraps war vom SoVD in die neue Geschäftsstelle eingeladen worden, weil der Bund den Verband im November 2017 für die Einrichtung einer unabhängigen Teilhabeberatung mit Fördermitteln bedacht hatte Vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales hatte der SoVD eine Förderung in Höhe von 99.000€ erhalten. Das neue Beratungsangebot ist niedrigschwellig und unabhängig. Es soll Menschen mit Behinderung und von Behinderung bedrohten Menschen aufzeigen, wie sie sich eine ihren Wünschen entsprechende Lebensplanung und -gestaltung ermöglichen können. Bei dieser Beratungsform wird nach dem Prinzip des „Peer Counselings“ gearbeitet. “Wenn behinderte Menschen von anderen Menschen beraten werden, die selbst beeinträchtigt sind, dann bekommt diese Beratung ein besonderes Gewicht“, so Schraps. “Gut, dass der SOVD sich der unabhängigen Teilhabeberatung annimmt und dass bereits ab Mitte April Menschen mit Behinderungen eine weitere Form der Beratung in Holzminden in Anspruch nehmen können“, so der Abgeordnete abschließend.