SPD-Bundestagabgeordnete der Weseranrainer setzen sich weiter für eine Verbesserung der Wasserqualität der Weser ein.

 

Bild (v.l.n.r.): (neuer Koordinator der Weseranrainer Johannes Schraps, Marja-Liisa Völlers, Esther Dilcher, Ulrike Gottschalck, Susanne Mittag, Achim Post)

 

Am Donnerstag haben sich in Berlin die SPD-Bundestagabgeordneten der Weseranrainer getroffen. Die Gruppe der Parlamentarier beschäftigt sich mit dem Thema der „Weserversalzung“. Sie setzen sich weiter für eine radikale Reduzierung der Einleitung von Salzabfällen aus der Kali-Industrie ein.

 

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps wird die Weseranrainer in der neuen Legislatur koordinieren und erklärt:„ Es gibt noch einiges zu tun, damit die Salzbelastung in der Weser reduziert wird. Die Weser ist für die Wirtschaft und den Tourismus von enormer Bedeutung. Auch für die Bürgerinnen und Bürger im Weserbergland ist der Fluss ein wichtiger Lebensmittelpunkt. Wir möchten den Prozess zusammen mit den LandrätInnen, PolitikerInnen, Gewerkschaften aber auch gemeinsam mit der Kali-Industrie konstruktiv begleiten.“

„Eine Pipeline ist für uns keine Lösung. Wir sind der festen Überzeugung, dass es in einem hochinnovativen Land wie Deutschland, möglich sein muss auch andere Wege beim Umgang mit den Abwässern zu finden. Über Forschung und Innovation sehen wir zudem die Möglichkeit alte Arbeitsplätze zu stärken und neue zu schaffen“, fügt Schraps hinzu.

Hintergrund: Das Thema „Weserversalzung“ begleitet und betrifft uns Weseranrainer schon viele Jahre. Während im Laufe der letzten drei Jahrzehnte viele Flüsse in Deutschland durch vielfältige (Schutz-)Maßnahmen wieder eine hohe Wasserqualität erreicht haben, bleibt die Weser ein versalzenes Sorgenkind, das weiterhin die Gesundheit und die Lebensqualität der Anrainer bedroht. Auswirkungen sind ein stark angegriffenes Ökosystem und ein Versalzen des Grundwassers.