Unsere Zukunft in der digitalen Gesellschaft

 
 

Wie wird die Digitalisierung der Arbeitswelt bereits umgesetzt? Ist Digitalisierung eine Chance für den ländlichen Raum? Welche Voraussetzungen sind dafür nötig und welche Anforderungen werden dabei an die Politik gestellt? Diese und viele andere Fragen wurden Lars Klingbeil MdB, netzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und Johannes Schraps, Kandidat der SPD für den Wahlkreis Hameln-Pyrmont – Holzminden im Rahmen einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung gestellt.

 
 

Mitten in die Fußgängerzone von Holzminden hatte Bundestagskandidat Schraps eingeladen. Viele interessierte Bürger blieben stehen und verfolgten die Diskussion oder suchten sich einen freien Platz auf einem der bereitgestellten roten Regiestühle. Die große Resonanz zeigt laut Schraps, dass die Bereitstellung von schnellem Internet für viele Menschen ein wichtiges Thema ist – weil es sie persönlich betrifft. Klingbeil zeigte sich als absoluter Experte in Sachen Digitalisierung. Als Leiter der Arbeitsgruppe #DigitalLeben hatte er das Wahlprogramm der SPD im Bereich Digitales in den vergangenen Monaten bereits maßgeblich mitgeprägt.

 
 

Bei der durchschnittlichen Geschwindigkeit der Breitbandzugänge liegt Deutschland im internationalen Vergleich bisher lediglich auf dem Platz 22 – hinter Ländern wie Lettland, Bulgarien oder Rumänien. „Wir haben Aufholbedarf! Deshalb sind Investitionen in die digitale Infrastruktur notwendig. Und zwar jetzt!“, so Johannes Schraps. Er machte zudem deutlich, dass Investitionen in Infrastruktur, die heute nicht angepackt werden, als Investitionsschulden für kommende Generationen liegen beliben.

Um die nachhaltige Nutzung neuer Infrastruktur sicherzustellen, das wurde in der Diskussion deutlich, sind jedoch auch verschiedenste Kompetenzen notwendig. „Um gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, muss die Förderung der Medienkompetenz von Jung und Alt deshalb mit dem Ausbau der Infrastruktur einhergehen“, so Schraps weiter. Lars Klingbeil ergänzt: „Dazu gehört es auch zu wissen, wann man das Handy mal weglegen sollte.“